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Loslassen

Kennst du die Situation, in der du merkst oder dir gesagt wird, dass es gut wäre, das endlich loszulassen?

Oft handelt es sich dabei um eine aktuelle Situation, oder um ein Ereignis (auch traumatische) aus der Vergangenheit, die uns negativ beschäftigt. Vielleicht gibt es einen Ex-Partner, den blöden Chef oder die Kinder, die längst erwachsen sind, usw., den oder die wir loslassen wollen. Ja, loslassen ist nicht immer einfach, aber die gute Nachricht ist: Es ist möglich und wir können es lernen. 

 Wir wollen also etwas loslassen, das uns nicht guttut, das nicht (mehr) stimmig ist und uns in unserer Selbstentfaltung bremst oder gar blockiert. Wir leiden dann unter negativen Gedanken (z.B.: Ich schaffe das nicht, ich bin nicht gut genug) und belastenden Gefühlen (Unsicherheit, Minderwertigkeits- und Schuldgefühle, Selbstzweifel, Ängste usw.). Wenn wir das erkennen, spricht das für die notwendige Bewusstheit, welche Voraussetzung dafür ist, überhaupt etwas loslassen zu wollen.

 

Es ist nur natürlich, dass wir negative Gedanken und belastende Gefühle loswerden wollen. Ebenso verhält es sich bei den eigenen Verhaltensweisen, die vielleicht auch zu dem Ereignis geführt haben. Diese sind uns vielleicht teilweise schon bewusst und wir möchten diese gerne verändern. Wir wollen uns von diesen so rasch wie möglich befreien, weil sie unangenehm sind und wir uns damit nicht wohl fühlen. Wir versuchen dann, die Erinnerungen an dieses unangenehme Ereignis loszulassen. Wir wollen die Gedanken daran nicht mehr denken und diese negativen Gefühle auch nicht fühlen, sondern den Kopf freikriegen. Damit wir beide Hände wieder frei haben, um das zu tun oder zu lassen, was und wie wir es wollen. Wir wollen vorwärts gehen, nicht rückwärts, und schon gar nicht verweilen. Der Verstand rät uns dann einfach: Schnell loslassen und weiter… 

 

Doch wie gelingt das Loslassen wirklich?

Es kursieren gut gemeinte Ratschläge wie: «Wenn negative Gedanken kommen, blase sie in Gedanken weg, wie eine dunkle Wolke.» Oder: «Wenn unangenehme Gefühle wie z.B.: Angst, Wut, Scham, Trauer da sind, denke einfach an etwas Schönes». Auch ich habe diese ausprobiert. Bei manchen Versuchen loszulassen hat das geklappt und bei manchen eben nicht. Das liegt daran, dass das Kern-Thema von dem, was wir loslassen wollen, in tieferen Schichten des Unterbewusstseins mit weiteren Themen verstrickt ist. Diese Verstrickung können wir durch unsere Ratio niemals ganz erfassen.

 

Diese erwähnten Ratschläge können also kurzfristig funktionieren. Wirklich losgelassen haben wir damit jedoch meistens nicht. Das, was wir loslassen wollten, schleicht sich dann durch die Hintertüre wieder in unser Leben und damit in unsere Realität ein. Dann finden wir uns, früher oder später, wieder in einer ähnlichen Situation, einfach mit anderen Statisten, die in uns dieselben belastenden Gedanken und Gefühle auslösen. Wenn das so ist, verwechseln wir loslassen mit verdrängen. Wir drücken das Unangenehme weg oder wir neutralisieren es durch «schönreden». Das ist ungesund und kann auf die Dauer sogar krank machen. 

 

Wenn solche Tipps nicht helfen, ist es ratsam, dass wir das, was wir loslassen wollen, genauer untersuchen. Dann sind wir aufgefordert in die Tiefe zu gehen und «Selbst-Forschung» zu betreiben. Da hilft es niemandem weiter, Schuldige im Aussen zu suchen. Dann führt kein Weg daran vorbei eine ehrliche Innenschau zu wagen. Dabei benötigen wir Mut, innere Klarheit und eine gute Portion Vertrauen. Was wir dann erkennen können, bringt uns zur Ursache von dem, was wir loslassen wollen und wir dringen so zur Wurzel des Übels vor. Meistens stossen wir dabei auf innere Blockaden wie unverarbeitete Gefühle und hinderliche Glaubenssätze, die in unsrem Unterbewusstsein verankert sind und von da aus wirken. Diese laufen als unbewusste Programme in uns ab, ohne dass wir das wollen. Wenn wir diese verinnerlichten Glaubensmuster in uns bewusst machen und (an-)erkennen, ist das ein erster Schritt auf dem Weg zum «wahrhaftigen Loslassen». 

 

Zum «Loslassen» gibt es viele Möglichkeiten und Hilfsmittel, z.B. Retreats, Bewusstseins-Techniken, Seminare, Bücher usw. Das ist gut so, weil jeder Mensch einzigartig ist und seinen eigenen Zugang zu diesem Thema finden darf. 

 

Was mir beim Loslassen hilft, ist die Quantenheilung. Ich nutze sie um «unliebsame Gewohnheiten» zu verändern, meine «alten Prägungen» und «negative Glaubensmuster» loszulassen.

Meine Beobachtungen im Vergleich mit anderen Techniken sind, dass mit Hilfe der Quantenheilung der Prozess des Loslassens rascher und leichter geschieht. Machen wir uns einmal bewusst, dass das Loslassen von jemandem oder von etwas eine gewisse Unsicherheit mit sich bringt. Denn was danach geschieht, liegt in der Zukunft und lässt sich mit dem Verstand nicht kontrollieren. Zudem ist das Unterbewusstsein oft nicht bereit Blockaden einfach so loszulassen, weil es an dem festhalten will, was es bereits kennt. Wir Menschen sind so programmiert, dass wir in erster Linie überleben wollen. Jede Veränderung bedeutet jedoch ein Ausbrechen aus unseren gewohnten Mustern.

 

Dies wiederum verlangt, dass wir mehr Lebensenergie verbrauchen. Unser Unterbewusstsein ist daher so angelegt, dass wir möglichst viele Sachen routiniert abspulen und dabei möglichst wenig Energie verbrauchen. Doch dies ist ein Knackpunkt, wenn es um das Loslassen geht: Nur weil etwas mit wenig Energie abläuft, eben das, was wir loslassen wollen, bedeutet das nicht, dass es gut für uns ist. Wenn wir also wollen, dass sich etwas verändert, müssen wir Zeit und Energie investieren.

Wollen wir eine innere Blockade loslassen, bedeutet das für diesen Bereich des Bewusstseins Veränderung, Unsicherheit oder gar Gefahr.

 

Dies ist auch eine natürliche «Schutz-Funktion», die uns das Leben erleichtert. Am Beispiel des täglichen Zähneputzens verdeutlicht, ist diese Gewohnheit so automatisiert, dass es mit geringer Energie und Konzentration, ganz automatisch geschieht. Wir müssen uns nicht jedes Mal wieder überlegen, wie Zähneputzen, Sprechen, Laufen, Reden, Autofahren usw. geht. Wenn wir jetzt aber etwas loslassen wollen, macht das Unterbewusstsein oft nicht mit, weil es eben nicht unterscheiden kann, ob das Loslassen für unser Leben hilfreich ist oder nicht. Dazu fehlt ihm den Gesamtüberblick und es ist in seiner Funktion als Unterbewusstsein einfach nicht vorgesehen. Da braucht es eine andere Instanz, der Wille, die das Loslassen möglich machen kann. 

 

Als «Matrix-Coach» arbeite ich mit dem Quantenfeld, auch Überbewusstsein genannt. Dieses befindet sich jenseits von Zeit und Raum und kann über Bewusstseins- und Meditations-Techniken wahrgenommen werden. Dieses Feld nenne ich auch gerne die «höchste Intelligenz», oder die «höchste Ordnung». Dieses Feld berücksichtigt die gesamte Entwicklung des Menschen und weiss, was individuell das Beste ist, was geschehen kann. Wenn wir also das Überbewusstsein, mit der entsprechenden Technik der Quantenheilung und einer klaren Absicht, bitten etwas loszulassen, ist das Unterbewusstsein eher breit, diese Veränderung zu erlauben. So können sich auch unbewusste Blockaden lösen und das führt zu einer tiefen Transformation auf allen Ebenen. 

 

Denn wer loslässt, hat beide Hände frei, sein Leben so zu gestalten, wie er oder sie es möchte.

 

Mein Fazit: Mit Quantenheilung kann «wahrhaftig Loslassen» leichter gelingen. Sie setzt da an, wo es passiert, im Unterbewusstsein. Gerne unterstütze ich dich dabei, wenn du etwas loslassen möchtest, was bisher nicht gehen wollte.